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Pressestimmen (Auszüge) zu YOUR FREQUENCY

"Das Ein-Mann-Projekt CONSCIENCE von RI bietet auf dem neuen Longplayer "Your Frequency" eine umfassende Bestandsaufnahme des Synthie-Pop-Genres. Beflügelt von den Ikonen der 80er Jahre arrangierte der Sound-Tüftler über zwei Jahre ein Album zwischen Dark Ambient und EBM. Dabei blickt RI auf inzwischen über 20 Jahre Musikerfahrung zurück, die sich eindrucksvoll in der aktuellen Veröffentlichung widerspiegelt. Zarte Keybord-Klänge schmiegen sich problemlos an härtere Beats wie in "Obsession" oder füllen sphärische Flächen-Sounds, die zum Träumen einladen ("My Desire", "Whatever I Try"). Kein Song ist hier wie der andere. Immer wieder werden Gitarren in den unterschiedlichsten Stilen eingestreut, um die Stimmung zu kippen oder ihr noch mehr Tiefe zu verleihen. RI lässt nichts unversucht, den perfekten Sound zur textlichen Grundstimmung zu kreieren. Dabei streift er die unterschiedlichsten Genres und packt sie zu seinem ganz eigenen Klang zusammen. Leider vermisst man diesen Perfektionismus bei seinem eigenen Gesang. Zu oft eröffnet sich der Eindruck, RI möchte zu viel, was zur Folge hat, dass gerade bei größeren Tonwechseln diese nicht immer sauber getroffen werden. Mit Stian Shiver, Katharina Burges und Joe Vermona holt er sich jedoch für das eine oder andere Stück die passende gesangliche Unterstützung, was ebenfalls zur Auflockerung der Scheibe beiträgt. Für alle Fans von De/Vision, Wolfsheim, Mesh oder Camouflage ist "Your Frequency" auf jeden Fall eine äußerst interessante Kaufempfehlung.
Legacy-Magazin, Juni 2012

"Nordish by nature! Ein Küstenprojekt von RI, welches immerhin schon seit 1991 so manchen Hörerhafen erreichte. Das neue Album beweist auch zurecht die lange Präsenz. Gut arrangierte Synthesizer, die durch die 11 Stücke + Bonusmixe ansprechend organisiert transportiert werden. Die teilweise verträumten sphärischen Sounds und Melodien laden schon zum Mitwippen ein, tanzbar und Oldschool eben. Stimmlich durchaus noch mehr ausreizbar, teilweise fehlen mir die Klangvariablen, dennoch das Gesamtpaket ist stimmig. Denn die Musik steht hier ja eindeutig im Vordergrund und das ist auch gut so. Hervorzuheben wäre sicher "Leaving us" und "Too far from here" bei denen mir die etwas härtere Gangart, fast schon rockig, durch tolle Drums, von Karsten Block ( THE TROOM ), und sogar vernehmbar eine E-Gitarre gut ins Ohr gehen. Also ruhig mal reinhören, denke das lohnt sich."
(badblackunicorn)

"RI - Macher hinter CONSCIENCE ... - betreibt das Projekt bereits seit Anfang der 90er Jahre, anfangs noch mit Cassetten-Veröffentlichungen, parallel zur damaligen Band Encounter. Seit 1992 hat CONSCIENCE kontinuierlich Musik veröffentlicht, immer wieder auch in Zusammenarbeit mit bekannten Musikern, ohne jedoch den großen Durchbruch geschafft zu haben. Das ist bedauerlich, denn qualitativ steht die Musik des Projekts anderen, weitaus bekannteren Acts in nichts nach, vielleicht fehlte einfach ein engagiertes Label, dass auch ein bisschen Geld in die Promotion steckt oder aber RI liebt es, für sich selbst zu komponieren und nur ab und zu auch mal was auf eine interessierte Hörerschaft loszulassen. Dabei kommt eine vielseitige Mischung heraus, die vor allem die Wurzeln in den 80er Jahren hat und zwischen Synth-Pop, EBM und New Wave zu finden ist. Dabei gibt es auch experimentelle Momente und einige moderne Anklänge und so wirkt die Mischung angenehm frisch und eingängig, ohne sich dem längst abgehalfterten Future Pop anzubiedern. Warum reine Elektronik, wenn hier und da doch auch eine schöne Wave-Gitarre past oder auch mal Drums und Bass oder eine akustische Gitarre für Abwechslung sorgen können? Das Grundgerüst bleibt aber der gute alte - aber nicht altmodische - Synth-Pop und wenn man so will, könnte man das als eine Mischung aus Wolfsheim und Elegant Machinery beschreiben, wobei der Schweden-Synth-Anteil klar den grösseren Part ausmacht. Dank einiger zusätzlicher Remixe ist auch für Clubtauglichkeit gesorgt. Verschiedene Gastsänger und -musiker sorgen ebenfalls für Abwechslung. Sicher ist "Your Frequency" kein spektakuläres Album geworden, das nun die Charts von hinten aufrollen wird, dafür aber ein schön zeitloses Electro-Pop-Werk, das man jederzeit auflegen kann."
(A.P.)(Backagain)

"Die Songs bewegen sich im Umfeld von Electropop und so klingt beispielsweise "Obsession", das auch schon zuvor als EP erschienen ist, eine Spur nach Bands wie Camouflage, allerdings geht Conscience mit einem technoideren Rhythmus vor. Das Stück stampft ganz schön nach vorne. Das folgende "Collecting Memories" wirkt dagegen als wären The Housemartins in den Electropop gewechselt. Das liegt vor allem an Stian Shivers etwas kehliger Stimme, die doch ein wenig an Paul D. Heaton erinnert. Asiatisches (chinesisches oder japanisches) Flair kommt dann in "My Desire" auf. Hier versucht sich RI an einer Electropop-Ballade. Auch "Only The Nothing" bewegt sich sehr in Richtung Camouflage & Co. Eine Mischung aus Kraftwerk, Anne Clark und Camouflage kommt im Stück "Say This" zum Tragen. Durch Katharina Burges Stimme bekommt das Stück "Slipping Away" eine ganz besondere, zarte und symphonische Note. Das ist eine sehr schöne Abwechslung. Ihr Gesang steht teils im Gegensatz zu den Beats, die RI dem Song unterlegt hat."
Stephan Schelle (Musikzirkus)

"An einem langweiligen Sonntagnachmittag bleiben einem eigentlich nur zwei Möglichkeiten: sich weiter langweilen oder richtig guten Electropop konsumieren. Mit "Your Frequency", dem neuen Album von Conscience, hat man definitiv die richtige Wahl getroffen. Hier dominieren seichtere Klänge, himmlische Synths und atmosphärische Soundlandschaften, so wie man es von RI und den zahlreichen Gastmusikern, die er sich gerne mit ins Boot holt, gewohnt ist. Der Eröffnungstitel "To Stay Invisible" dürfte einem bereits von der "Obsession"-EP aus dem letzten Jahr bekannt sein. Wem die Erinnerung daran fehlt, der kann sich dann wenigstens im Sinne des wohl eingängigsten Titel des neusten Release selbst ein bisschen auf die Sprünge helfen: "Collecting Memories" heisst das gute Stück und wird gesanglich von Stian Shiver (Portash) untermalt. Aber auch Titel wie "Only The Nothing", "Slipping Away" oder "Leaving Us" können überzeugen- und das ohne sich dem Zuhörer gar aufzudrängen. Das Nordlicht Rüdiger Illg hat einfach raus, wie er seine Fans in einen Zustand irgendwo zwischen Trance und Transzendenz versetzen kann und sich dabei unbemerkt in die Frequenzen ihrer Seelen schaltet. Spätestens nach dem finalen "Whatever I Try" und den vier Remixen, die gratis mit im Paket sind, stellt man dann fest, dass selbst die ödesten Sonntage zu irgendetwas gut sein können. Und wenn es sie nur gibt, um für eine gute Stunde der Welt den Rücken zu kehren und vollends abzutauchen."
Maria Madaffari (Sonic Seducer)

"Electro Pop der einfallsreicheren Art kredenzt uns RI mit seinem neuen CONSCIENCE-Album. Es ist zwar nicht zu verleugnen, dass es hauptsächlich die Achtziger sind, die ihre Wurzeln tief in das Gehirn des Musikers geschlagen haben, aber neben smoothen, aber nie sülzigen Nummern darf es gerne auch mal technoid werden ("Obsession"), und gerne werden auch mal E-Gitarren in den Sound eingeflochten, die dem Ganzen einen rockigen Charakter verleihen. Ebenso finden sich Future Pop-, Industrial- und EBM-Bausteine auf "Your Frequency". Auch was die Kompositionen angeht, verzichtet das Mastermind auf Standards - es gibt im Grunde keinen Song, der nach stereotypem Muster aufgebaut ist. Immer wieder ereignen sich Wechsel oder Wendungen, die man so nicht unbedingt erwarten würde. Gelegentlich fühlt man sich an alte CAMOUFLAGE, softere ICON OF COIL oder gar ORGY ohne die heftigeren Momente erinnert, aber allgemein führt RI beim Schreiben seiner Songs einen eigenen Stift."
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Chris P. (musikreviews.de)

"Das Einmannprojekt Conscience von RI bietet mit "Your Frequency" elektronische Tanzmusik und Musik zum Träumen. Das Songmaterial vereint Stilelemente von EBM bis Ambiente, auch lässt sich mal die eine oder andere Gitarre finden. Die Songs sind allesamt sehr poppig arrangiert, melodiös und dürften in einschlägigen Clubs für volle Tanzflächen sorgen. Jedoch braucht man auch auf die klassische Melancholie und emotionale Tiefe nicht verzichten, denn die Songs ohne Tanzbeat laden zum Träumen ein.
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Für Liebhaber des Elektro-Pop von Bands wie Mesh, De/Vision, Wolfsheim etc. bietet sich hier allerdings durch die musikalisch gebildeten Sphären der perfekte Hörgenuss."
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Susanne Soer (Crossfire)


Pressestimmen (Auszüge) zu GRAVITY HAS GONE

"I had not heard of CONSCIENCE before, did not know what kind of music to expect when I started to listen to "Gravity has gone". When the first song "Theatre Of Deception" filled my ears I was simply blow away! Talk about kick starting the record. Good lyrics and music with interesting guitars create a song that in my opinion indeed is a good first single from the album. "Perception" is good musically but I don't like the vocals of the person that sings it. "Movements" is a song that I simply loved from the first time I heard it. It has strong vocals and beautiful lyrics that easily get stuck on your mind "Let us run together while just trying to walk". Some parts in it sound almost a little medieval in a way, hmm it's hard to describe the sound but I really like it. "The Future" is another favourite song on the album; I really like the melody in this one, it"s different from the other ones. The last song on the record (not counting the two remixes) is "Being There". It's a beautiful slow song with really good vocals and music. "Gravity has gone" is a record with a lot of good different songs that in the end really works out just fine together. I like the way the songs are built musically with good melodies and cool music parts with for example synthesizers and guitars. RI has a strong voice that I really like. I think CONSCIENCE in on the right track with this record and hope to catch them live somewhere someday. Rating Music: 7 Sound: 7 Extras: (Bonus Tracks and MP3s) 7 Total: 7 / 10" (Helena Torstensson/ Reflections of Darkness)

"Synthie-Pop ist in den letzten Jahren wenig in Erscheinung getreten. Dies ändert sich nun mit der Band "Conscience", die dem Genre mit ihrem aktuellen Album "Gravity Has Gone" neue Impulse verleihen. Mastermind RI zeichnet dabei verantwortlich für Songtexte und Musik und hat das Album zwei Jahre lang produziert, aufgenommen und gemastered. Dabei arbeitete er u.a. mit bekannten Künstlern wie Colin Angus (ex The Shamen) zusammen - eine fruchtbare Zusammenarbeit, die in diesem speziellen Fall zu dem Song "Falling" führte, dem gelungensten Lied dieses Albums und zugleich eine wunderbar verträumte Reise in die Tiefen des eigenen Bewußtseins. Gleich mehrere Gästsänger haben Conscience auf diesem Album zusammengebracht, so u.a. Stian Shiver (Portash), Katharina Burges und Melanie Güntzschel, die jeweils den Liedern von Conscience eine ganz eine Note verleihen. So ist denn "Gravity Has Gone" auch ein sehr abwechslungsreiches Album geworden, bei dem man sich den Melodien hingeben kann und einfach nur träumt. Anspieltips: "Falling". Fazit: Reinhören! Wertung(7/7) Monden" (dark Heart Magazin)

"Und immer noch ist RI auf der Suche nach dem perfekten Popsong. Unter dem Pseudonym Conscience versucht der Norddeutsche nun schon seit fast 20 Jahren, seine Vorstellung, wie Musik zu klingen hat, zu verwirklichen. Mit "Gravity Has Gone" geht auch eine leichte stilistische Veränderung einher, die sich bereits auf der "Blurred Fish" EP abzeichnete. Der Musiker setzt verstärkt auf Gitarren und nimmt das elektronische Gerüst der Stücke insgesamt etwas zurück. Gerade bei Stücken wie "Killing The Atmosphere" kommt diese neue musikalische Ausrichtung gut zur Geltung. Für das neue Werk hat der Musiker nichts dem Zufall überlassen: Unter anderem sind Colin August von der Kultformation The Shamen und auch Mel von Future Trail als Sänger zu hören. Alles schön und gut " und dennoch leidet "Gravity Has Gone" massiv unter der Tatsache, dass kaum eines der Stücke wirklich im Gehör bleibt, selbst nach mehrmaligem Anhören. Die bedächtigen Songs bieten zwar eine angenehm entspannende Atmosphäre, hören sich aber auch flott weg, ohne für ein ausgeprägtes Aha-Erlebnis zu sorgen. Sicherlich sind die Lieder handwerklich wieder einmal gut gemacht " darin weiß Rüdiger zu überzeugen " aber irgendwie fehlt der nötige Pfeffer. Erst die Remixe von "Falling" und "Perception" bringen Schwung in die Sache, klingen aber dennoch etwas verstaubt, ein bisschen wie aus den frühen 90ern. Sicherlich ist "Gravity Has Gone" keine schlechte Platte. Allein, es fehlen markante Stücke wie vielleicht "Someone I Might Forget Tomorrow" aus dem Album "Superior Fish". Wertung: 3,5 von 6" (Nuuc, elektrauma)

"Man gewinnt den Eindruck, dass in letzter Zeit immer mehr Künstler im düsteren elektronischen Bereich mit ihrem Schaffen an die Oberfläche drücken. Selten war es eine so große Bandbreite, die in den verschiedenen düsteren Stilen vorzufinden war und mit Neuerscheinungen den Markt ersuchte. Im poppigeren Bereich kommt nun auch die Gruppe Conscience mit einem neuen Album um die Ecke, das auf dem Album Gravity Has Gone elf Stücke und zwei Remixe Elektro-Pops eingängigerer Prägung bietet, der aber auch vor Nutzung der Gitarre nicht zurückschreckt. Neben der Gesangsstimme von Rüdiger Ilg gibt es auch so einige Gaststimmen auf dem Album. Wenn nun von Gitarren gesprochen wird, hört man unter Umständen schon wieder die Saitenallergiker-Fraktion klagen " allerdings kann man auf diesem Album die Gitarre nur in dem Fall nicht mögen, wenn man sie pauschal abwertet, denn sie fügt sich gut in das elektronische Klangbild ein. Schon der bereits als kostenloser Download verfügbar gewesene Opener Theatre Of Deception beweist, dass es so ist. Im Gesamten ist es hier ein treibendes Stück Synthie-Pop typischer Prägung mit Harmonie und Eingängigkeit, das weit weg davon ist, eine Gitarre einfließen zu lassen, weil es vielleicht gerade irgendwie "en vogue" wäre. Stattdessen ergänzt sie mit dezent eingestreuten Läufen das Stück hier und tut dies auch bei den anderen Songs. Denn das Gesamtbild des Albums ist bereits mit Theatre Of Deception gut beschrieben. Immer ist es der eingängige Elektro-Pop, hier und da ergänzt um dezente Gitarreneinsprengsel. Abwechslungsreichtum wird dabei nicht nur durch die unterschiedlichen Arrangements, sondern auch durch die verschiedenen Gaststimmen, bei denen auch weibliche dabei sind (unter anderem Mel von Future Trail und Katarina Burges von Portash). Ein Album, das für Freunde des ruhigeren, gesetzteren Elektro-Pop sicherlich eine Freude darstellen wird. Um mit Szenegrößen zu sprechen: Dieses Album geht wohl eher in Richtung De/Vision als in Richtung And One, wenn man es mit dem Grad des Gesetztseins messen möchte. Einziges Manko ist, dass die Klänge hier und da etwas zu steril klingen, um den Funken wirklich überspringen zu lassen. Aber auf Albumlänge betrachtet, lassen sich kleinere Durststrecken problemlos überwinden." (Marius Meyer, alternativmusik)

"Eine luftig-leichte Electropop-Platte mit schönen Gitarreparts und vielen verspielten Details und einigen interessanten Gaststars (Colin Angus/The Shamen, Katharina Burges/Portash, usw.) bietet sich einem mit "Gravity Has Gone" dar. Die ersten 3 Stücke sind sehr getragen und ruhig, Song 4 "Perception" sticht dann durch den weiblichen Gesang und verstärkten Gitarreeinsatz direkt heraus, ist kein klassischer Electrosong mehr. "The Future", zweistimmig gesungen, zeichnet sich durch elektronische spielereien und den deutlichen eindringlichen Gesang aus. Generell ist die Platte aber eher entspannt gehalten, läd zum chillen ein, gemütliche Abende am Kamin (wenn man sowas mal hätte Winken Schöne melodiöse und atmosphärische Scheibe, für meinen persönlichen Geschmack etwas zu ruhig, erinnert mich etwas an die ruhigeren Stücke von Psyche so von der Stimmung her, sehr nette Keyboardpassagen, die zu Herzen gehen." (SiN, Gothic-Family)


Pressestimmen (Auszüge) zu SUPERIOR FISH

"Allein beim Opener "Forever" beweist Conscience, dass er nicht nur singen kann, sondern sich auch mit der Technik und Sounds auskennt, die er für seine Musik in Szene setzt. Die Atmosphären und Tempi-Wechsel sind das Aushängeschild seines Albums "Superior Fish". Vor allem wird das beim Song "Someone I Might Forget Tomorrow" deutlich, den es auch als Remix auf der beiliegenden Compilation zu hören gibt. Alle 12 Tracks zeigen, dass hier ein richtiger Musiker am Werk ist, der sein Hobby hoffentlich bald zum Beruf machen kann. Wertung: 88%" (Micha L. Spenst/ Synthetics)

"Der Opener „Forever“ beginnt recht langsam, aber gut produziert. Etwas flotter wird „Someone I might forget tomorrow“. Besonders der eingängige Refrain kann hier überzeugen. Bei „How long?“ wird der Sänger abgelöst durch eine weibliche Stimme, die etwas an die Dame von den MENICHAL SERVANTS erinnert. Vor allem bei „The North“ tritt auch die andere Instrumentierung (Gitarren) in den Vordergrund, was eine recht gelungene Mischung ergibt. Sphärischer und träumerischer mit schwebenden Klangteppichen erscheinen „Strange Conditions“, „This“ und „Wave“. Bei „A List“ und „reFrame“ werden Tempo und Eingängigkeit angezogen. Diese Songs könnte ich mir auch gut auf den Dancefloors vorstellen. Drum- bzw. rhythmusorientierter klingt „Why don’t you“. Wie auf dem ganzen Silberling lassen auch die letzten beiden Stücke musikalische Einflüsse von anderen Bands des Genres wie DE/VISION oder CAMOUFLAGE erkennen, wobei mich der leicht „angehallte“ Gesang etwas an den des STATIC ICON-Sängers erinnert. Der im Promoinfo erwähnte „perfekte Popsong“ wird zwar wohl auch weiter vergeblich von den vielen Seeleuten gesucht werden, aber eine qualitativ solide und eingängige Scheibe kann jeder Fischer nach dem Kauf von „Superior Fish“ sein Eigen nennen." (Darkun/ Terrorverlag)

"Highlight des Albums ist für mich die Ballade "Strange Conditions", wo es gelingt, durch stimmiges Arrangement und schöne Melodie zumindest im Refrain eine Atmosphäre zu erzeugen." (Michael Huhndorf/ Re-flexion)

"Die Songs "Strange Conditions" und "Wave" sind für mich die stärksten Songs des Albums. "Strange Conditions" ist ein langsames im Duett gesungenes Lied, welches sehr angenehm zu hören ist, da mir die Stimme von RI dort am besten gefällt. "Wave" ist auch ein sehr schönes, ruhiges, sphärisches und experimentelles Lied, das durch ein Piano begleitet wurde und es erinnert mich ein wenig an Red Flag. (tecrec/ Uselinks)

"Das RI nach wie vor überwiegend auf den Pfaden der 80er Jahre wandelt wird schon mit dem Opener Forever hörbar. Verspielte, elektronische Elemente verbinden sich hier mit den dominierenden Synthieflächen. Interessant und geradezu ohrwurmverdächtig gestaltet sich "Someone I Might Forget Tomorrow‘, das im Refrain an And One erinnert, was sicherlich auch an der Stimme liegen dürfte, die sich sehr stark der von STEVE NAGHAVI ähnelt. Als einen nahezu perfekten Popsongs bezeichnet RI dann The North. Vom Sound erinnert der Track an New Order (80er) und muss sich auch vor deren Output nicht verstecken. Ob der Song als nahezu perfekter Popsong bezeichnet werden kann, sollte dann doch lieber jeder selbst für sich entscheiden. Auch im weiteren Verlauf der Platte gibt es einige interessante Tracks wie z.B. “The Whole Day”, “Strange Conditions” oder “Why Don’t You”. Die 80er Jahre sind auf dieser Platte allgegenwärtig, wobei die einzelnen Songs vor allem durch eine doch recht verspielte Instrumentierung brillieren können." (Ronny Gehring/ Electro-News @depechemode.de)